Im Schellenberger Riet stand einst ein Haus, und die Bewohner des Hauses nahmen es mit der Tugend und den Geboten nicht so genau. Eines Tages versank das Haus und seine Bewohner im Boden. An dieser Stelle entstand ein Tümpel, dessen Wasser gelb wie Schwefel war. Die Schellenberger nannten diesen Tümpel den bodenlosen Brunnen, weil man die Tiefe des Tümpels nicht messen konnte.

