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Der Teufelstein

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Südlich oberhalb des Steinbruchs auf Matruela ist ein grosser Stein. Unweit davon befindet sich das Bad Vogelsang, in welchem es oft lustig und nicht im Sinn des Pfarrers zu und her ging. Eines nachts hörte der Teufel vom Bad Vogelsang Lärm vom geselligen Treiben. Darob freute er sich, da er die lasterhaften Seelen schon bei sich wähnte, und tanzte aus Freude auf dem Stein, dass man die Abdrücke seines Bocksfusses heute noch sieht. Als es dann auch Gott zuviel wurde, schickte er einen Kaminfeger ins Bad Vogelsang, und die dort Anwesenden vermeinten den Teufel zu sehen und flohen. Danach zerfiel das alte Bad und nur noch der Name ist geblieben.

 

«Der Teufelstein» erzählt von Roman Banzer. Aus: Banzer, Roman: Wia ma bi üüs red [Medienpaket]. Eine Tonsammlung der liechtensteinischen Ortsmundarten. Triesen, 1998-2000.

Veröffentlichung mit Genehmigung von Dr. Roman Banzer.

 

Das Bad Vogelsang ist urkundlich nachgewiesen, so zum Beispiel «das Wasserbad im Vogelsang» (1617; Liechtensteiner Namenbuch, Orts- und Flurnamen, Band 1).

 

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