Der Pfandbrunna steht in der Binza, am nordöstlichen Dorfrand, unweit der Landesgrenze zu Österreich. Dort lebte einst ein Wucherer, der seine Darlehen zu horrenden Zinssätzen bis zu 50 % vergab und damit die Not der Leute schamlos ausnützte. Jetzt muss er im Pfandbrunna geisten, und zwar hört man aus dem Brunnen ein Murmeln, das wie «Achtzig für hundert» klingt.
Der Pfandbrunna
In einer Version der Sage heisst es, dass der Wucherer in dem damals noch sumpfigen Gelände versunken sei und man am Schluss nur noch seine ausgestreckte Hand gesehen habe.

