In Triesen lebte ein Mann, der es mit der Körperpflege nicht so genau nahm. Seine Frau aber hatte Haare auf den Zähnen, und so nannte sie ihren Mann meist einfach nur Luuser. Eines Tages aber wurden dem Triesner die Anspielungen seiner Frau zuviel, und so warf er sie in die Fluten des Rheins. Noch während des Ertrinkens rief die Frau: «Luuser, Luuser!», und wenn sie auftauchte machte sie mit den Fingern jeweils noch nach, wie man laust (Läuse aus den Haaren zupft).
Das Luuserwiibli
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